Tollitätentreffen 2017

Foto Werner Dücker

 

Die ehemaligen Tollitäten von Sieglar kamen wieder gerne der Einladung zum diesjährigen Treffen nach. Turnusmäßig, die Einladung erfolgt alle 2 Jahre im Wechsel zwischen 1. Großer Kanevalsgesellschaft und dem Karnevalsclub „Ne Hoofe volle Lööre“ rot-weiss von 1975, war dieses Jahr wieder der „Hoofe“ mit der Ausrichtung der Feier an der Reihe. der 1. Vorsitzende, Karl-Ludwig Kessel, konnte 56 Ehemalige im Stammlokal, beim Pompe Jupp begrüßen. Namentlich begrüßt wurden die Prinzessin von 1958, Leni Körner, der Prinz von 1959, Otto Lützenkirchen, und die Prinzessin von 1960, mit damaligen Namen Marlene Florin.

Aus der Reihe der Ehrengäste wurde Kurt Schneider besonders begrüßt und von allen mit einem Geburtstagsständchen noch nachträglich zum Jubiläum gratuliert.

Das auf Wunsch des damaligen Prinzen Karl-Ludwig Kessel erstmals im Jahr 2006 vom „Hoofe“ arrangierte Treffen ist mittlerweile schon eine traditionelle Veranstaltung mit festem Platz im närrischen Terminkalender von Loor. Natürlich lief während der ganzen Veranstaltung die Präsentation der Sieglarer Tollitäten von 1956 bis heute, die Karl-Ludwig Kessel und Dieter Burger in mühevoller Kleinarbeit recherchiert haben und die schon Niederschlag in einem vom Ortsring Sieglar zusammengestellten Buch gefunden haben (siehe Startseite). Auch in den vergangenen Jahren war Karl-Ludwig Kessel nicht untätig und konnte manch weiteres Puzzelstück ausfindig machen, besonders erwähnenswert die bisher nicht erfassten Informationen und Bilder zu den Kinderprinzenpaaren in Sieglar. Natürlich und kaum erwähnenswert ist die Tatsache, dass die Gallerie ständig aktuell gehalten wird.

So konnte sich das amtierende Dreigestirn; Prinz Roman I, Bauer Marco und Jungfrau Michaela nebst Adjutanten und Gefolge nach ihrem Einmarsch überzeugen, dass sie schon in die Gallerie aufgenommen worden waren. Angesichts der 56 Vorgängerinnen und Vorgänger zeigte sich Prinz Roman in seiner Ansprache geehrt, in die ehrenvollen Fußstapfen treten zu dürfen.

Wie mittlerweile schon Tradition, wurde vom „Hoofe“ an alle Anwesenden zur Erinnerung an das schöne, wieder gelungene Zusammentreffen eine Anstecknadel überreicht. Bis in den späten Nachmittag wurde in fröhlicher Runde manches Anekdötchen ausgetauscht und an alte Zeiten erinnert.

Foto Werner Dücker